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1. April bis 10. April 2022

Puchheimer Volksfest – I mogs einfach. Das ist der Titel des neuen Filmes von Vera Greif. Das Puchheimer Volksfest AUFTAKT feierte 2017 sein fünfjähriges Bestehen. Dies war für die Stadt Puchheim ein willkommener Anlass, einen Film über das Volksfest und seine langjährige Geschichte zu drehen.

In feierlicher Premierenatmosphäre wurde der rund zwanzigminütige Film am 18. Oktober im Puchheimer Kulturcentrum PUC vor gut gefüllten Rängen erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt. Erster Bürgermeister Norbert Seidl berichtete von den Anfängen des neuen Puchheimer Volksfestes AUFTAKT im Jahr 2012 und betonte die Besonderheit des Festes als jährlicher Auftakt in die Volksfestsaison. Mit immer neuen Ideen werde daran gearbeitet, die Kernbotschaft eines jeden Volksfestes – das Zusammenkommen aller Menschen – in Puchheim zu realisieren. Filmemacherin Vera Greif sprach über ihre Faszination für die erfolgreiche Neuauflage des Puchheimer Volksfestes in Zeiten des allgemeinen Volksfeststerbens und beschrieb den schwierigen Spagat zwischen Historie und Gegenwart, den sie beim Schneiden des umfangreichen Filmmaterials zu bewältigen hatte.

Der Film zeigt stimmungsvolle Eindrücke des Volksfestes 2017 und begleitet das Volksfest-Team der Stadt Puchheim bei dessen Vorbereitung und Durchführung. Parallel dazu beleuchtet der Streifen die wechselhafte Historie des Traditionsvolksfestes und lässt Gestalter und Wegbegleiter zu Wort kommen.

Auf dem Marktsonntag am 1. Oktober 2017 ist das Puchheimer Volksfest AUFTAKT wieder mit der Volksfesthütte vertreten.

Alle großen und kleinen Besucher können tolle Preise rund um das Puchheimer Volksfest gewinnen. Erstmals kommt das neue Glücksrad der Stadt zum Einsatz, das mit den Puchheimer Stadtfarben und dem AUFTAKT-Herzerl gut zu erkennen sein wird. Jeder kann sein Glück versuchen! Wer auf dem richtigen Feld landet, bekommt einen Gutschein für je eine Bier- oder eine Hendlmarke. Kinder können die begehrten Goldtaler gewinnen und auf dem Volksfest in der Zeit vom 13. bis 22. April 2018 bei den Fahrgeschäften einlösen. Auch die Trostpreise können sich sehen lassen, denn auch hier dreht sich alles rund ums Volksfest.

Mit dem Marktsonntag beginnt auch der beliebte Malwettbewerb für Kindergarten- und Grundschulkinder – dieses Jahr unter dem Motto „Male dein schönstes Volksfest-Herzerl“. Anmeldeformulare sind bei der Volksfesthütte am Marktsonntag erhältlich.

Das Volksfest-Team steht den Besuchern für alle Fragen rund um das Volksfest 2018 zur Verfügung und nimmt auch gerne Anregungen entgegen. Weitere Informationen zum Puchheimer Volksfest AUFTAKT sind erhältlich unter: www.auftakt-pucheim.de

Einer der Höhepunkte für die kleinen Besucher des Puchheimer Volksfestes AUFTAKT ist immer der Ballonflugwettbewerb am Kindertag. Unter großer Aufregung wurden etliche orangefarbene Volksfest-Ballons auf Reisen geschickt. Alle Kinder hofften, dass ihr Helium-Ballon am weitesten fliegt und die angehängte Adresskarte den Weg zurück nach Puchheim findet.

Die glücklichen Absender, deren Ballon die längste Strecke zurücklegte, war Familie Poppe aus Puchheim. Knapp 200 Kilometer weit wurde die Teilnehmerkarte direkt vor eine Haustür im österreichischen Leogang geweht. Die Finderin schickte diese gleich am nächsten Tag zurück nach Puchheim und erhielt als kleine Aufmerksamkeit einen Geschenkgutschein.

Erster Bürgermeister Norbert Seidl überreichte am Dienstag, 18. Juli, im Puchheimer Rathaus den Gewinn an Susanne Poppe. Die dreifache Großmutter nahm in Stellvertretung für ihre Enkelkinder, Mika (4), Jona (2) und Ela (1), den Gutschein der Buchhandlung Bräunling entgegen. Familie Poppe gehört zu den treuen Volksfest-Besuchern, die regelmäßig und gerne das vielfältige Programm in der Volkfestzeit nutzen.

Wer nächstes Jahr am Ballonflugwettbewerb und allen anderen spannenden Aktionen am Kindertag mitmachen möchte, sollte sich den Termin am Mittwoch, 18. April 2018, ab 11 Uhr schon einmal vormerken. Die Teilnahme wird sich auch auf dem Puchheimer Volksfest AUFTAKT 2018 wieder für Groß und Klein lohnen.

Foto:  v.l. Carola Poppe, Erster Bürgermeister Norbert Seidl, Susanne Poppe

 

 

Das Puchheimer Volksfest AUFTAKT vom 31. März bis 9. April zog auch in diesem Jahr bei überwiegend sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen wieder Tausende Besucher auf den Volksfestplatz an der Bürgermeister-Ertl-Straße. Erster Bürgermeister Norbert Seidl und sein Volksfest-Team sowie Festwirt Jochen Mörz ziehen eine sehr positive Bilanz zum Abschluss des Festes, das heuer als fünfjähriges Jubiläum des erfolgreichen AUFTAKT-Konzeptes begangen wurde. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bot viele interessante Veranstaltungen und Highlights für alle Gäste von Jung bis Alt. Mit insgesamt 235 Hektolitern Bier wurde der Ausschank gegenüber dem Vorjahr weiterhin gesteigert und das beheizte Festzelt war an nahezu allen Abenden bis auf die letzten Plätze gefüllt.

Die zweite „Halbzeit“ des Volksfestes begann mit dem Kindertag am Mittwoch. Kasperltheater, Kinderschminken, Ballonwettbewerb und Goldtaler-Glücksrad kamen bei den kleinen Besuchern und ihren Eltern wieder sehr gut an. Zweiter Bürgermeister Rainer Zöller überreichte bei der Siegerehrung des Kinder-Malwettbewerbs den jungen Künstlern Urkunden und Preise. Beim FC Bayern-Fanabend mit dem ehemaligen Torwart und Fanbeauftragten Raimond Aumann gab es eine gesellige Talkrunde, ein Tippspiel sowie eine Autogrammstunde.

Am Donnerstagmittag waren die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Eichenau eingeladen. Shuttlebusse brachten die Gäste aus der Nachbargemeinde ins Festzelt, wo sie von Bürgermeister Norbert Seidl und Eichenaus Bürgermeister Peter Münster willkommen geheißen wurden. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Staatsminister Dr. Markus Söder bei der Veranstaltung „Politik im Zelt“. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Norbert Seidl sprach zunächst Reinhold Bocklet, Erster Vizepräsident des Bayerischen Landtags, und forderte den Staatsminister auf, den Ausbau der Außenäste der S-Bahn − insbesondere der S4-West − nicht aus den Augen zu verlieren und entsprechende Mittel bereitzustellen. Staatsminister Dr. Markus Söder erläuterte sodann in seiner Rede vor dem zahlreich erschienenen Publikum und Vertretern der Politik aus dem Landkreis die Wirtschafts-, Steuer- und Sicherheitspolitik der bayerischen Staatsregierung. Er betonte dabei die Wirtschaftsstärke Bayerns sowie die Rolle des Freistaats als Stabilitätsfaktor in Bayern und Europa.

An den Abenden des Freitags und Samstags war wieder Party im Festzelt angesagt. Der Samstag stand tagsüber ganz im Zeichen des Sports. Mit dem Fußballturnier AUFTAKTCup der E-Jugend-Mannschaften, Gaudi-Stockschießen, einer Golfturnier-Premiere sowie dem traditionellen Neubürgerradln mit dem Ersten Bürgermeister und dem ADFC war für jeden Geschmack etwas geboten.

Der letzte Tag des Volksfestes wurde als „Tag der Stadt“ gefeiert. Beim Politischen Stammtisch am Vormittag in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung unter dem Motto „Was sogst du dazua?“ und unter der Moderation von Bürgermeister Norbert Seidl vertraten die Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises Fürstenfeldbruck/Dachau ihre Positionen und diskutierten mit dem Publikum. Katrin Staffler (CSU), Michael Schrodi (SPD) und Andreas Schwarzer (FDP) waren hierzu der Einladung des Bürgermeisters gefolgt. Beate Walter-Rosenheimer (Bündnis 90/Die Grünen) war kurzfristig erkrankt und wurde daher vom Puchheimer Fraktionsvorsitzenden Dr. Manfred Sengl vertreten. Auf dem Festplatz gab es über den ganzen Tag viele Aktionen wie die Fairtrade- und Stadtbeete-Stände, Wundenschminken mit den Johannitern, Ballontierchen sowie Glücksrad und Gasluftballons. Mit einem über der Stadt leuchtenden Feuerwerk fand auch dieses Jahr das Volksfest wieder seinen wunderschönen Ausklang.

Der Kinder-Malwettbewerb mit dem Thema „Was fällt dir zum Puchheimer Volksfest ein?“ war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. 44 Bilder wurden von Kindern im Alter zwischen sechs und elf Jahren eingereicht, womit die Beteiligung doppelt so hoch war wie im vergangenen Jahr.

Barbara Saatze vom Puchheimer Kulturverein war neben dem Künstler Kurt Wieser und Kulturreferentin Ramona Weiß in der Jury, die bereits im März die Bilder der Kinder begutachtet hatte. Vier Bilder stachen unter den kreativen und gelungenen Arbeiten besonders hervor und wurden daher mit den ersten und zweiten Plätzen prämiert.

Die Siegerehrung fand anlässlich des Kindertags am Mittwoch, 5. April 2017, im Puchheimer Volksfestzelt statt. Puchheims Zweiter Bürgermeister Rainer Zöller überreichte den kleinen Künstlern die Urkunden und die AUFTAKT-Lebkuchenherzen. Alissa (10), Antonia (7), Sebastian (10) und Micol (7), die in ihren Altersgruppen die ersten und zweiten Plätze belegten, konnten sich zudem noch über je einen Gutschein für einen Malkurs im Atelier EinzigART in Olching freuen. Auch für das Volksfest 2018 ist wieder ein Malwettbewerb geplant, der dann im Herbst 2017 anlaufen wird.

Zweiter Bürgermeister Rainer Zöller (re.) ehrte die Kinder des Malwettbewerbs im Festzelt beim Puchheimer Volksfest AUFTAKT.

Die Stadt Puchheim zieht bereits zur Halbzeit eine äußerst positive Zwischenbilanz zum diesjährigen Puchheimer Volksfestes AUFTAKT 2017. Bei bestem Wetter mit strahlend blauem Himmel und fast sommerlichen Temperaturen fand am vergangenen Freitagabend im gut gefüllten Festzelt um 18 Uhr im Beisein von Festwirt Jochen Mörz, Hacker-Pschorr-Verkaufsdirektor Harry Stadlmayer, Landrat Thomas Karmasin, den Zweiten und Dritten Bürgermeistern Rainer Zöller und Thomas Salcher, zahlreichen Stadträten und weiteren Ehrengästen aus dem Landkreis und auch aus der ungarischen Partnerstadt Nagykanizsa die Eröffnung statt. Der mit Spannung erwartete Anstich durch den Ersten Bürgermeister Norbert Seidl im gemütlichen neu gestalteten Festzelt, einer kleineren Variante des beliebten „Himmels der Bayern“ vom Münchner Oktoberfest, gelang heuer mit einem neuen Rekord nach nur einem Schlag. Das erste Fass Freibier war schnell geleert, die Band Münchner Gschichten heizte ordentlich ein und die Jugend tanzte bei ausgelassener Stimmung auf den Bänken bis in die Nacht hinein.

Am Samstag ging es direkt mit einem Frühschoppen weiter, bei dem Bürgermeister Norbert Seidl einen interessanten Überblick über die Geschichte des Puchheimer Volksfestes seit Anfang der 1960er-Jahre gab und die bekannte Schauspielerin Monika Baumgartner aus der Nachbargemeinde Gröbenzell und Georg Heide, Festzeltwirt der Bräurosl auf der Münchner Wiesn, als Ehrengäste begrüßte. Höhepunkt des Tages war wiederum bei strahlendem Sonnenschein der anschließende Festzug, der am Bahnhof nach einem Platzkonzert des Puchheimer Blasorchesters, dem Startschuss durch die Böllerschützen und dem traditionellen „Stangerldurchschneiden“ mit fast vierzig Vereinen seinen Weg zum Einzug in das Festzelt nahm. Dort wurden der FC Puchheim als teilnehmerstärkster Verein mit 155 Teilnehmenden und der Obst- und Gartenbauverein Puchheim-Ort für den originellsten Auftritt ausgezeichnet. Ein Dankeschön gilt allen, die beim Festzug ein Festabzeichen erworben haben und damit das Puchheimer Volksfest AUFTAKT unterstützen. Nach einem gemütlichen Beisammensein der Vereine war am Abend wieder Party angesagt im prall gefüllten Zelt mit der Gruppe Manyana.

Der Sonntag bot nach dem morgendlichen Schafkopfturnier wieder den beliebten Familiennachmittag mit ermäßigten Fahrgeschäftspreisen. Zeitgleich fand der Puchheimer Marktsonntag statt, wo man beim Glücksrad am Volksfeststand tolle Preise und Goldtaler für das Volksfest gewinnen konnte. Beim gemütlichen Heimatabend mit Helmut Schranner und den Holledauer Musikanten konnten die Besucher ein Zwicklbier mit Degustierglas erwerben. Die Stadt Puchheim dankt allen, die diese Aktion unterstützt haben, denn die Hälfte der Einnahmen kommt dem städtischen Bürgerfonds zugute.

Der Montag startete mit dem lang ersehnten Preview zum Filmprojekt „AUFTAKT mit Tradition – Das Puchheimer Volksfest“ der Filmemacherin Vera Greif und ihrem Team, bei dem auch die beiden Altbürgermeister Erich Pürkner und Dr. Herbert Kränzlein sowie Gäste aus der Kultur- und Kreativwirtschaft anwesend waren. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war das Zelt beim anschließenden Seniorennachmittag, zu dem die Stadt alle Puchheimerinnen und Puchheimer ab dem vollendeten 68. Lebensjahr eingeladen hatte. Der Montagabend stand wieder ganz im Zeichen des Kabaretts. In einem mitreißenden Auftritt präsentierte Christian Springer sein aktuelles Programm „Trotzdem“ und erklärte dabei dem zahlreich erschienenen Publikum unter anderem auch die Geschichte des Bierzeltes, das tatsächlich einen türkisch-islamischen Ursprung hat. Sein bissiger Humor regte zum Nachdenken an, zugleich wurde viel gelacht an diesem Abend, der mit einem großen Applaus endete.

Am Dienstagvormittag hatten die Wirtschaftsförderer der Landkreiskommunen sowie das Regionalmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck zu einem Meet & Greet ins Festzelt

eingeladen, um das Thema Stärkung des Tourismus im Landkreis zu diskutieren. Ein kurzweiliges Rahmenprogramm, eine Podiumsdiskussion sowie eine Mikro-Messe boten interessante Anregungen für einen Austausch unter den geladenen Gästen. Am späten Nachmittag begann offiziell der Tag der Betriebe, Vereine und Behörden. Das neue Highlight des Abends „Die Box zum Feierabend“ war bereits im Vorverkauf nach kurzer Zeit vergriffen gewesen und viele Besucher hatten zudem im Vorfeld beim Festwirt ihre Tischreservierungen vorgenommen, so dass das Festzelt auch an diesem Abend voll besetzt war. Beim beliebten Gaudischießen draußen auf dem Festplatz bildeten sich lange Warteschlangen, und im Zelt sorgten die Rottaler mit ihrer Musik für gute Stimmung. Im Verlauf des Abends wurden auch die Sieger des Benefiz-Schnupper-Schießens der Schützengesellschaft Eintracht Puchheim e.V. geehrt, das bereits an den ersten beiden März-Wochenenden unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Norbert Seidl stattgefunden hatte und dessen Erlös in Höhe von 520 Euro je zur Hälfte dem Bürgerfonds der Stadt sowie dem Sozialdienst Nachbarschaftshilfe Puchheim zukommt. Beim Gaudischießen gewann das Team „Zeeh Design“, die Teams von „Pulp Fiction“ und „Sixt nix, triffst nix“ erreichten den zweiten und den dritten Platz. Bei der anschließenden Ziehung der Gewinne aus den Losen der Feierabend-Boxen gab es einen Gutschein des DER-Reisebüros in Puchheim, einen Barista-Kurs der GBS Barservice GmbH aus Puchheim sowie einen Gutschein des Puchheimer Autohauses Karl Moser zu gewinnen.

Das Volksfest-Team der Stadt und Festwirt Jochen Mörz haben für die zweite „Halbzeit“ des Puchheimer Volksfestes AUFTAKT mit dem Kindertag, dem FC-Bayern-Abend, der Veranstaltung „Politik im Zelt“ mit Staatsminister Dr. Markus Söder, dem Tag des Sports am Samstag und dem Tag der Stadt am Sonntag fünf weitere interessante Programmtage mit vielen spannenden Highlights geplant, die dieses fünfjährige Jubiläum des Festkonzeptes AUFTAKT sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Foto Roland Dees

 

 

Zu einem ungezwungenen Treffen zum Kennenlernen und Diskutieren luden die Wirtschaftsförderer der Kommunen sowie das Regionalmanagement aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck die touristischen Leistungsträger am 4. April 2017 zu einem bunten Vormittag ins Festzelt auf dem Puchheimer Volksfest ein, das dieses Jahr als kleine Variante des berühmten Hacker-Pschorr-Festzelts des Münchner Oktoberfests, dem Himmel der Bayern, in Erscheinung tritt.

Nicht nur die Aufstriche, die es zu den Brezen gab, waren bunt. Beim Eintritt ins Zelt fand man sich auf einer bunten Mikro-Messe wieder, dessen Zentrum zwei Elektroautos und ein E-Pedelec bildeten. Denn der Landkreis setzt auch beim Thema Tourismus auf die Zukunft der Elektromobilität. An den ansprechenden Ständen präsentierten sich nicht nur die Kommunen und Städte des Landkreises, sondern auch einige Hotels und andere Leistungsträger.

Dass es geregnet hat, lag aber nicht an der Herkunft des Musikkabarettisten Sepp Raith, der aus Nassenhausen kommt und die Veranstaltung eröffnete. Wer noch nicht wach war, war es spätestens jetzt. Es mag an seinem Geburtstag gelegen haben, dass der Sänger und Kabarettist die Politiker diesmal verschonte, trotzdem riss er mit seiner Musik und seinem Witz über den Landkreis das Publikum mit.

In ihren Grußworten betonten Landrat Thomas Karmasin und der Erste Bürgermeister der Stadt Puchheim, Norbert Seidl, die Potenziale, die der Landkreis Fürstenfeldbruck im Bereich Naherholung und Tourismus zu bieten hat. Es sind vor allem die Geschichten der Menschen, der Orte und Landschaften, die den Landkreis interessant machen. „Solche Geschichten sind wie ein Schatz. Wir sollten sie pflegen und zugleich stolz herzeigen“, sagte Seidl.

Schon seit 2014 begleitet Dr. Andrea Möller von der dwif-Consulting GmbH den Landkreis auf dem Weg, den Tourismus zu stärken. Zwei Schritte sind dafür bereits getan: Die Stadt Fürstenfeldbruck hat seit 2012 eine Tourismusbeauftragte eingestellt und für den Landkreis ist für Beginn des Zweiten Halbjahres eine weitere Stelle geplant. Es geht also in die richtige Richtung. „Sie haben herausragende Angebote“, sagte Möller. Es gilt jetzt, diese richtig zu vermarkten.

In einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Kultur, Freizeit und Mobilität vertiefte Möller dann noch Themen wie Außenwirkung, Zielgruppen und Fahrradtourismus.

Es war für alle Beteiligten ein runder, bunter Vormittag im Festzelt und als die Veranstaltung vorbei war, schien die Sonne im Himmel der Bayern.

 

Aufgrund von verkehrlichen Problemen am vergangenen Wochenende wird für das kommende Wochenende folgende zusätzliche verkehrsrechtliche Regelung getroffen:

Am Freitag, 7. April, und Samstag, 8. April, wird jeweils ab 21 Uhr die Bürgermeister-Ertl-Straße zwischen der Alpenstraße und Höhe Realschule gesperrt. Ausgenommen vom Durchfahrtsverbot sind lediglich die Anwohner, der „Volksfestbus“ sowie Taxen und Einsatzfahrzeuge. Auch Radfahrer sollen in diesem Bereich und in dieser Zeit ihr Fahrrad schieben.

Wer also am Freitag und Samstag nach 21 Uhr Volkfestbesucher mit dem Auto abholen will, sollte einen vom Volksfestplatz etwas entfernten Treffpunkt vereinbaren.

 

Die Stadt Puchheim lädt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein, das Puchheimer Volksfest AUFTAKT zu besuchen. Der Volksfestplatz an der Bürgermeister-Ertl-Straße, das Festzelt und die Toiletten sind behindertengerecht gestaltet. Am „Tag der Stadt“, Sonntag, 9. April 2017, besteht zudem die Möglichkeit, zwischen 14 und 17 Uhr den Behindertenfahrdienst des Bayerischen Roten Kreuzes Fürstenfeldbruck in Anspruch zu nehmen. Fahrten zum „Tag der Stadt“ am Puchheimer Volksfest können bis Donnerstag, 6. April 2017, 15 Uhr im Amt für Soziales der Stadt Puchheim bei Verena Weyland, Telefon: 089 80098-190, angemeldet werden.

Der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder kommt am Donnerstag, 6. April 2017, ab 19 Uhr zur Veranstaltung „Politik im Zelt“ auf das Puchheimer Volksfest AUFTAKT.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Nobert Seidl und einem Grußwort des Ersten Vizepräsidenten des Bayerischen Landtages Reinhold Bocklet wird Staatsminister Dr. Markus Söder eine Rede zur aktuellen Steuer- und Finanzpolitik halten und auf seine Positionen zur Entwicklung der politischen Landschaft in Bayern und Europa eingehen.

Der Einlass ins Festzelt ist bereits ab 17.30 Uhr; Reservierungen der Besucher können direkt beim Festwirt unter www.festhalle-alpenland.de vorgenommen werden. Das musikalische Rahmenprogramm an diesem Abend gestaltet die Blaskapelle Maisach.

Am Montag, 3. April 2017, von 12 bis 15 Uhr findet auf dem Puchheimer Volksfest AUFTAKT wieder der beliebte Seniorennachmittag statt. Die Stadt Puchheim lädt alle Puchheimer Senioren herzlich ins Festzelt am Volksfestplatz ein. Alle Besucher ab dem 68. Lebensjahr erhalten gegen Vorlage des Personalausweises vor Ort jeweils eine Bier- und eine Hendlmarke. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Isarflößer und die ZaP Gospelworkshopper.

Das Puchheimer Volksfest AUFTAKT wird heuer erstmalig um eine weitere Attraktion bereichert: „Der Himmel der Bayern“ – das erfolgreiche Hacker-Pschorr-Festzelt des Münchner Oktoberfests feiert in einer ganz neu herausgebrachten, kleineren Variante ab dem 31. März seine Premiere in Puchheim. „Aufbau, Dekoration und Gestaltung der Boxen sind identisch mit dem Original“, so beschreibt Brauerei-Verkaufsdirektor Harry Stadlmayer bei der Pressekonferenz am 23. März in Puchheim das neue Zelt. „Wir möchten Wiesn-Flair herüberbringen, unser Erfolgszelt ist das beliebteste Zelt bei der Jugend auf der Wiesn“. Erster Bürgermeister Norbert Seidl und Festwirt Jochen Mörz freuen sich sehr über das neue Festzelt-Highlight mit gemütlicher Wohlfühlatmosphäre und natürlich auf zahlreiche Besucher beim Puchheimer Volksfest AUFTAKT.

Der Festzug beim Puchheimer Volksfest AUFTAKT am Samstag, 1. April, um 14 Uhr ist ein besonders wichtiges und beliebtes Ereignis für die ganze Stadt.

Nach dem Platzkonzert auf dem Bahnhofsvorplatz Nord geht es an die Eröffnung des Umzuges, die seit zwei Jahren mit dem Durchschnitt eines Fichtenstammes beginnt. Im Jubiläumsjahr 2017 helfen neben Bürgermeister, Wirt, Brauerei und Politik beim symbolischen Start des Volksfestes zwei über die Grenzen Puchheims hinaus bekannte und beliebte Prominente: Monika Baumgartner, die ein großes Publikum durch ihre Fernsehauftritte hat, aber auch immer wieder als Unterstützerin von sozialen Projekten vor Ort dabei ist, und Georg Heide, der seit Jahrzehnten als Oktoberfestwirt die Bräurosl führt und sich mit Volksfesten ganz anderer Dimension auskennt. Die Stadt Puchheim fühlt sich mehr als geehrt, dass durch die Teilnahme von Monika Baumgartner und Georg Heide diesem Festumzug eine derart hohe Wertschätzung entgegengebracht wird.

Angeführt wird der Zug von dem beeindruckenden Brauereigespann mit vier Rössern und dem Fasswagen. Das Puchheimer Blasorchester, die Schönbrunner Blasmusik und die Combo der Musikschule sorgen dafür, dass alle Teilnehmenden in Schritt und Tritt bleiben. Die Böllerschützen geben Salut. Über dreißig Vereine und Organisationen und eine Vielzahl von Gästen haben zugesagt und werden ein buntes Bild abgeben bei ihrem Marsch durch die Lochhauser Straße bis zum Volksfestplatz. Wie jedes Jahr wird der Verein mit den meisten Teilnehmenden prämiert und in diesem Jahr wird es sich insbesondere für die originellste Gruppe lohnen. Der Festzug findet − auch das ist bewährte Tradition − bei jedem Wetter statt.

Die limitierte „Box zum Feierabend“ für den Tag der Betriebe, Vereine und Behörden am Dienstag, 4. April 2017, ist bereits ausverkauft! Alle, die keine der begehrten Boxen mehr erwerben konnten, können beim Festwirt die Sonderpreise zum Tag der Betriebe, Vereine und Behörden in Anspruch nehmen. Das Volksfest-Team freut sich auf einen tollen Abend.

Am Tag der Betriebe, Vereine und Behörden lädt Erster Bürgermeister Norbert Seidl ab 17 Uhr zu einem gemütlichen Feierabend im geheizten Festzelt mit Livemusik, Gaudischießen und einer E-Mobility-Präsentation ein. Eine wirklich schöne Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen einen gemütlichen Abend auf dem Puchheimer Volksfest zu verbringen und zünftig zu feiern.

Für das Puchheimer Volksfest AUFTAKT werden in der Zeit vom 31. März bis 9. April im Bereich der Alpenstraße und Bürgermeister-Ertl-Straße wieder zusätzliche Halteverbote angeordnet, um die Zufahrt für Anwohner und Rettungsfahrzeuge sicherzustellen. Da keine gesonderten Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, werden die Volksfestbesucher gebeten, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen.

Am Sonntag, 9. April, finden in der Zeit von 12 Uhr bis 18 Uhr im Rahmen des Volksfestes verschiedene Aktionen auf der Bürgermeister-Ertl-Straße statt. Dazu wird die Bürgermeister-Ertl-Straße im Bereich des Volksfestplatzes gesperrt. Die Durchfahrt ist während der Veranstaltungen nicht möglich.

Beim Puchheimer Volksfest AUFTAKT gelten für Besucher folgende Regelungen:

Die Polizei und die eingesetzten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes werden die Einhaltung dieser Verbote verstärkt überwachen und Verstöße nötigenfalls unterbinden.

Während des Volksfestes muss – insbesondere beim Zugang in das Bierzelt − mit Kontrollen von Taschen und Rucksäcken gerechnet werden. Es wird deshalb empfohlen, möglichst auf die Mitnahme von Rucksäcken oder größeren Taschen zu verzichten.

Der Kabarettabend auf dem Puchheimer Volksfest AUFTAKT war bereits die Bühne für eine Vielzahl der besten Kabarettisten in Bayern: Ringlstetter, Kirner und Kinseher sind einige Beispiele. Im Jahr 2017 macht Christian Springer mit seinem Programm TROTZDEM im Festzelt Station und bringt ein weiteres kabarettistisches Highlight nach Puchheim. Die Stadt Puchheim sprach mit Christian Springer über sein aktuelles Programm und sein soziales Engagement.

 

Herr Springer, „Trotz Wien, Berlin und alledem“ ist ein klassisches Revoluzzerlied. Ihr Programm heißt TROTZDEM. Wollen Sie an diese Tradition anknüpfen?

 

Um Gottes willen, nein. Das Lied kennt ja kaum einer. Und der Verfasser, Ferdinand Freiligrath, hat mit Hurra den Krieg von 1871 begrüßt. Bei mir geht es um Haltung. Wir regen uns alle über dieselben Missstände auf. Doch die meisten Menschen wissen nicht, was tun. Deshalb rücke ich an mit meinem Programm, um mit Herz, Spaß und Hirn einen kleinen Wegweiser zu geben.

Ihr Engagement für die humanitäre Unterstützung der Opfer des Syrienkonfliktes über den von Ihnen gegründeten Verein Orienthelfer e.V. ist sicherlich eine Ihrer größten Herausforderungen, zu der Sie dennoch immer wieder TROTZDEM sagen. Woher nehmen Sie Ihre Motivation seit so vielen Jahren?

 

Das ist ganz einfach. Ich sehe die Erfolge. Ja, es sind kleine Erfolge. Eine Vorschule für 400 Kinder, die Unterstützung von 20 Kriegswitwen, die Hilfe für ein paar hundert Patienten pro Monat. Und so weiter. Aber wenn Sie vor einem Kind stehen, das durch die Bombeneinschläge sein Gehör verloren hat, dadurch in der Schule nicht dem Unterricht folgen kann, und dann haben wir die Möglichkeit, eine Operation zu bezahlen, dann mach ich das. Und nach ein paar Monaten hört der Bub zumindest auf einem Ohr wieder. Halleluja, das vergessen Sie nie mehr im Leben.

Sie spielen das Programm im Christlsaal in Mainburg, im Stuttgarter Renitenztheater und im Münchner Schlachthof. Und jetzt auch bei uns auf dem Volksfest. Wo liegt der besondere Reiz, in einem Festzelt aufzutreten?

 

Unser Beruf heißt im Ursprung: Unterhaltung. Wo, das ist völlig egal. Aber in diesem Fall ist es super, weil ich mitten im Festzelt erklären kann, woher die Bierzelte eigentlich stammen: nämlich aus der Türkei, aus dem Islam. Und wenn ich dann noch erkläre, dass es die bayerische Blasmusi nicht geben könnte ohne Janitscharenmusik, das finde ich wahnsinnig komisch.

Zum Kabarettabend auf dem Puchheimer Volksfest laden wir traditionellerweise viele Ehrenamtliche ein. Sie schreiben: „Wir werden milliardenfach Hinweise zur Entkalkung der Spülmaschine hinterlassen. Große Visionen: Fehlanzeige.“ Welche Vision können Sie den vielen Engagierten andeuten?

 

Die Leute, die jetzt schon handeln, brauchen keine Vision mehr. Aber sie brauchen Unterstützung und Anerkennung und Solidarität. Und es ist Zeit, dass die noch nicht engagierten Menschen verstehen, dass wir nicht alleine auf dieser Welt leben. Jeder weiß, dass wir auf Kosten der anderen leben und wir dabei sind uns abzuschotten. Das wollen viele nicht wahrhaben. Das ist ignorant und wird nicht funktionieren. Es wird eine Zukunft nur gemeinsam geben. So wie es einen tollen Kabarettabend auch nur gemeinsam geben kann: der Kabarettist, das gut gelaunte Publikum und die vielen Helfer, die für Essen und Trinken sorgen. Je besser das zusammenspielt, umso unvergessener der Abend. Ich freu mich drauf!

Die Stadt Puchheim veranstaltet am Samstag, 1. April, um 11 Uhr einen Frühschoppen im Festzelt auf dem Volksfestplatz. Erster Bürgermeister Norbert Seidl berichtet über die 50-jährige Geschichte des Puchheimer Volksfestes und zeigt rekonstruierte Filmausschnitte aus den Jahren 1961 bis 1993. Zudem wird die ganz aktuell in der Schriftenreihe des Stadtarchivs erschienene Broschüre „AUFTAKT! – Die Geschichte des Puchheimer Volksfestes“ vorgestellt, welche die über 50-jährige Volksfesttradition im Wandel der letzten sechs Jahrzehnte beleuchtet.

Die Schönbrunnner Blasmusik umrahmt den historischen Rückblick mit original bayerischer Blasmusik ohne Verstärker, ganz so wie im Wirtshaus. Einige Zeitzeugen haben ihr Kommen zu dieser Veranstaltung zugesagt. Das Zelt ist beheizt.

Vera Greif, Filmemacherin und Fotografin, begleitet die Organisation und Durchführung des fünften Puchheimer Volksfestes AUFTAKT mit der Kamera. Ihr Film „AUFTAKT mit Tradition – Das Puchheimer Volksfest“ wird im Sommer fertig sein. Erste Szenen sind bereits auf einem eigenen YouTube-Channel zu sehen. Die Stadt Puchheim sprach mit Vera Greif über ihr aktuelles Filmprojekt.

  1. Frau Greif, Ihre Filmografie ist mittlerweile ja sehr beachtlich. Es tauchen immer wieder Themen der sogenannten „Öffentlichen Hand“ auf: Filme über den Bauhof, die Wasserversorgung oder die Organisation eines Volksfestes. Was reizt Sie an dieser Materie?

Zum einen bin ich einfach unglaublich neugierig, und es gibt viele spannende Themen. Zum anderen: Meine Heimat ist mir wichtig. Ich lebe und arbeite in diesem Landkreis seit meinem dritten Lebensjahr. Durch meine 25-jährige Tätigkeit als Bildjournalistin beim Fürstenfeldbrucker Tagblatt habe ich natürlich auch viele gute Kontakte und oft mehr Einblick in die unterschiedlichsten Themen bekommen.

Mit einem Film hat man viel mehr Möglichkeiten, diese Themen auch den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln. Schwere Themen werden durch die Visualisierung verständlicher, der Zuschauer kann auf emotionaler Ebene erreicht werden, und durch Authentizität schafft ein Film mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

  1. Sie kommen vom Journalismus, von der Fotografie. Jetzt Film. Gibt es je ein eigenes Medium für ein bestimmtes Thema?

Alle diese Medien beinhalten das dokumentarische Arbeiten. Das ist es, was ich mache und auch am besten kann. Und Dokumentarfilm ist Journalismus plus Fotografie und ein bisschen mehr. Vor allem aber bietet Film noch mehr erzählerische Möglichkeiten.

  1. Ihre Filme kommen ohne Kommentarstimme, ohne Untertitel oder Schauspielerei aus. Ist das Ihr eigener Stil?

In der Tat ist das ein persönliches Stilmittel. Ursprüngliche Vorbilder sind für mich Dokumentarfilme der 1960er-Jahre, des Direct Cinema und des Cinéma vérité. Es geht im Grunde darum, die Menschen für sich selbst sprechen zu lassen und sie von Interpretationen des Filmemachers zu befreien. Zum anderen geht es auch darum, die Kamera möglichst unbemerkt einzusetzen. Da kann es halt auch mal ein bisschen wackeln. Das ist authentischer und damit auch ehrlicher.

  1. Wenn man zwanzig Minuten Film sieht und gleichzeitig mitbekommt, wie oft Sie vor Ort drehen, fragt man sich, was eigentlich mit dem Restmaterial passiert?

In der Tat wird am Ende wenig vom gedrehten Material verwendet, aber weggeschmissen werden nur technisch völlig unbrauchbare Aufnahmen. Eine große Auswahl ist wichtig. Beim Dokumentarfilm entsteht die eigentliche Geschichte erst am Schnittplatz, und es kann vorkommen, dass Material verwendet wird, das man Wochen vorher schon längst abgeschrieben hatte. Manchmal kann man aus dem Material auch noch einen einzelnen Clip machen. Man kann auch mit dem Material eine ganz andere Geschichte erzählen. Das ist Filmmontage – der spannendste Teil in der Produktion.

  1. Die Stadt begleitet den Film mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick, für den noch Zeitzeugen und Erlebnisberichte gesucht werden. Sie haben bereits Szenen mit den Beteiligten der früheren Volksfeste gedreht. Wie waren Ihre Erfahrungen?

Diesen Teil der Arbeit liebe ich am meisten. Wenn Menschen mir ihre Geschichte erzählen. Es gibt nichts Spannenderes. In diesem Fall war es besonders interessant, die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema „Volksfest früher und heute“ zu hören. Die Zeitzeugen waren alle sehr offen, und ich habe viel erfahren, was für meine weiteren Recherchen und Gespräche wichtig war. So wird die Geschichte vorangetrieben. Archivmaterial wie alte Fotos oder Filme sind vor allem wichtig, um die Aussagen visuell zu unterstützen. Da hätte ich gerne noch etwas mehr.

  1. Die ersten Elemente des Filmes haben wir schon gesehen. Klasse! Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Verraten Sie uns doch mal, welche Geschichte der Film erzählt?

Zum einen erzählt der Film die Geschichte des Volksfestes Puchheim. Angefangen bei der Jahrtausendfeier im Jahr 1960, über das Ende des Volksfestes 2008 und seine Wiedergeburt 2012. Zum anderen erzählt der Film von der Arbeit des aktuellen Volksfestteams, das ich über mehrere Monate begleitet habe. Höhepunkt ist das Volksfest im April 2017.

  1. Die größte Herausforderung werden die Liveaufnahmen sein: Wenn der Bürgermeister am Fass vorbeischlägt, wenn der Festzug vom Regen verschüttet wird oder wenn die Begrüßung nicht zu hören ist. Haben Sie einen Notfallplan?

Liveaufnahmen sind immer eine Herausforderung, denn sie sind überraschend, können nicht wiederholt werden, und nicht selten findet man schwierige Bedingungen vor. Hier ist eine − soweit möglich – gute Planung erste Voraussetzung für gelungene Aufnahmen. Diese mache ich auch nicht alleine. Ein Team aus ein oder zwei weiteren Kameraleuten wird mich unterstützen. Da muss alles Hand in Hand gehen. Und wenn es ein Problem gibt, wie beispielsweise schlechtes Wetter, muss man eben kreativ sein.

  1. Was war bisher die größte Herausforderung bei diesem Projekt?

Da stecke ich gerade mittendrin. Es ist eine Preview auf dem Volksfest geplant. Das heißt für mich, ich muss einen Vorschau-Film über das Volksfest produzieren, ohne eine einzige Aufnahme vom Volksfest zu haben. Das ist wirklich schwer, aber ich denke, ich habe da schon eine Idee.

  1. Wie ist die Zusammenarbeit mit der Stadt Puchheim?

Großartig. Das gesamte Team um Bürgermeister Norbert Seidl schenkt mir nicht nur vollstes Vertrauen, sondern ist mir bei allem behilflich. Sie sind für alle Ideen offen und nehmen sich die Zeit, die man benötigt. Außerdem haben sie, glaube ich, genauso viel Spaß dabei wie ich. Beste Voraussetzungen also!

Das Puchheimer Volksfest hat auf YouTube einen eigenen Kanal, der unter „Auftakt Puchheimer Volksfest“ zu finden ist (https://www.youtube.com/channel/UCds-4x_a1DBUHXWBhD4ausQ). Der erste Trailer zur Historie des Volksfestes ist bereits online.

Vera Greif, die in den letzten Jahren als Fotografin für das Volksfest unterwegs war, interviewte im Rahmen des Filmprojekts „AUFTAKT mit Tradition – Das Puchheimer Volksfest“ einige Zeitzeugen. Es berichten drei ehemalige Vorsitzende des damals für die Volksfestorganisation zuständigen Puchheimer Vereinsverbandes. Franz Metz, Horst Jesse und Peter Friedl erinnern sich an die Anfänge in den sechziger Jahren bis zu den schwierigeren Zeiten 30 Jahre später, als das Interesse in der Bevölkerung abnahm und das Volksfest schließlich auch aus Kostengründen eingestellt wurde. Zu Wort kommen auch die Altbürgermeister Erich Pürkner und Dr. Herbert Kränzlein ebenso wie Petra Schöniger, die gemeinsam mit ihrem Mann 35 Jahre Festwirtin in Puchheim war.

Die Geschichte des Puchheimer Volksfestes ist abwechslungsreich und spannend. Im Jahr 2013 hat die Stadt Puchheim die Traditionsveranstaltung wieder ins Leben gerufen. Der YouTube-Trailer gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das Jubiläum „5 Jahre Auftakt“ im Volksfestjahr 2017.

Am Sonntag, 2. April, findet auf dem Puchheimer Volksfest AUFTAKT ab 18 Uhr im Festzelt ein gemütlicher Heimatabend statt. An diesem Abend gibt es ein besondere Angebot: Ein Zwickl Naturtrüb und ein Degustierglas für acht Euro – die Hälfte der Einnahmen spendet die Brauerei Hacker-Pschorr an den Bürgerfonds der Stadt Puchheim. Für die musikalische Umrahmung sorgen Helmut Schranner und seine Holledauer Musikanten.

Seit Jahren gehört Christian Springer zur festen Kabarettszene Bayerns. Vor knapp zehn Jahren erschuf der gebürtige Münchner den „Fonsi“. Jenen grantigen aber liebenswürdigen Kassenwart vom Schloss Neuschwanstein, dessen Markenzeichen die blaue Kassiereruniform und seine schwarze Aktentasche sind. Bundesweit tourt er derzeit mit seinem aktuellen Programm „Oben ohne“ aber ohne Fonsi durch die Lande. Seit März 2013 moderiert er monatlich an der Seite von Michael Altinger das neue Live-Kabarettformat vom „Schlachthof“. Zahlreiche Preise erhielt der beliebte Kabarettist und Autor bereits, unter anderen den Bayerischen Kabarettpreis, den Kabarettpreis der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Poetentaler. Premiere feierte er mit dem neuen Programm „Trotzdem“ im Frühjahr 2016. Darauf können sich jetzt auch die Besucher des Puchheimer Volksfestes 2017 freuen. Am 3. April 2017 tritt Christian Springer mit diesem Programm im Festzelt auf. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Die Karten sind im Puchheimer Kulturcentrum, Oskar-Maria-Graf-Str. 2, 82178 Puchheim oder online unter www.puc-puchheim.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Bräunling oder beim SW-Kartenverkauf Germering sowie beim Amperkurier in Fürstenfeldbruck erhältlich.

Auch in diesem Jahr wird es auf dem Puchheimer Volksfest AUFTAKT wieder sportlich: Das Fußballturnier AUFTAKTCup geht in die zweite Runde. E- und D-Jugend-Mannschaften aus dem gesamten Landkreis werden am Samstag, 8. April 2017, von 9 bis 11.30 Uhr auf dem Gelände des FC Puchheim für Spannung und Unterhaltung sorgen.

Die Siegerehrung findet ab 12 Uhr im Festzelt statt. Den Nachwuchskickern winken tolle Sachpreise, Pokale und Urkunden, die auf der Festzeltbühne übergeben werden.

Wer sich mit seiner Mannschaft anmelden möchte, sollte mindestens sieben Kinder, einen Torwart und vier Reservespieler zum Turnier mitbringen. Ehrenamtliche Schiedsrichter, die die Spiele anpfeifen und dafür sorgen, dass es sportlich zugeht, sind herzlich eingeladen beim AUFTAKTCup mitzumachen.

Anmeldungen sind bis zum 15. Februar 2017 unter der E-Mail-Adresse volksfest@auftakt-puchheim.de möglich.

Hunderte von Teilnehmern werden auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Festzug des Puchheimer Volksfestes AUFTAKT am Samstag, 1. April 2017, erwartet. Er beginnt um 13.30 Uhr mit einem schwungvollen Standkonzert des Puchheimer Blasorchesters am Bahnhofsplatz Nord. Spannung ist garantiert, wenn sich Erster Bürgermeister Norbert Seidl beim schweißtreibenden Wettsägen ins Zeug legt.

Bunt geschmückte Festwägen, ortsansässige Trachten- und Musikgruppen sowie die Sportvereine mit ihren eindrucksvollen Fahnenabordnungen bieten Zuschauern eine farbenfrohe und abwechslungsreiche Parade. Im letzten Jahr waren 43 Gespanne, Traktoren und Fußgruppen unterwegs ins Festzelt.

Das Volksfest-Team freut sich über zahlreiche Anmeldungen für den Volksfesteinzug noch bis zum 28. Februar unter der E-Mail-Adresse volksfest@auftakt-puchheim.de. Die Festzugsordnung und Tischreservierungen im Festzelt werden im März bekannt gegeben.

Freitag den 23.03.2018

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17:00

Bier zum Volksfest

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